Ergebnisbasierte Preisgestaltung für Industrielle KI
Der Nutzen industrieller KI-Lösungen lässt sich meist in Zahlen fassen: als geringere Kosten durch kürzere Zykluszeiten, seltenere oder kürzere Produktionsstillstände, weniger Ausschuss und Nacharbeit oder einen niedrigeren Energieverbrauch — oder als höhere Preise bzw. Marktanteile für Produkte mit besserer Leistung oder Qualität.
Diese Zahlenbasis gibt Anbietern eine belastbare Grundlage zur Festlegung von Preisniveaus, die ihnen einen fairen Anteil am geschaffenen Wert sichert und Anwendern zugleich einen attraktiven ROI bieten. Gegen das Käuferargument, dass der Einsatz von KI in der Softwareentwicklung zu niedrigeren Preisen führen müsse, lassen sich solche ergebnisbasierten Preisniveaus weitaus leichter verteidigen als Werte aus klassischen Zahlungsbereitschafts-Befragungen.
Die finanzielle Modellierung des Kundennutzens bringt zudem die eigentlichen Werttreiber einer Lösung ans Licht — und zeigt damit, welche Preismetriken am besten zum gelieferten Wert passen. Ob diese Preismetriken kapazitätsbasiert bleiben (wie bei klassischer Industriesoftware) oder sich an der tatsächlichen Nutzung bzw. am erzielten Ergebnis ausrichten, hängt davon ab, wie vorhersehbar Häufigkeit und Erfolg der KI-Aktionen sind.